Projektreise September 2026

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Donnerstag, 24. September 2026

Ein langer Reisetag

Früh geht's los und schlaftrunken in den A320neo der Swiss

Kurzer Flug nach Belgien und von dort nahtlos mit einem A330-300 von Brussels Airlines mit Zwischenstopp in Kigali (Ruanda) nach Entebbe, unserem Ankunftsort in Uganda

Nach der Einreiseprozedur - willkommen in Uganda - eine kurze Fahrt ins "Papyrus" wo wir die erste Nacht verbringen werden.

 

 

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Freitag, 25. September 2026

Back home

Nach einer erholsamen Nacht erleben wir sodann das Papyrus Guest House bei Tag.

Einheimisches Frühstück nach Mass ...

... und dann geht's auf Erkundungstour.

Auf dem Weg zu unseren Freunden beim Touroperator Kikkoko dürfen wir feststellen, dass wir wieder angekommen sind.

Uganda hat uns zurück!

Wir wissen die angenehme Ruhe des nächtlichen Guesthous sehr zu schätzen.

 

 

 

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Samstag, 26. September 2026

Suche nach dem Shoebill im Mabamba Swamp

Uganda putzt sich heraus:
Jeweils am letzten Samstag des Monats findet der "National Cleaning Day" statt. Von 07:00 bis 11:00 wird das Land auf Hochglanz gebracht, bevor man sich zur Arbeit begibt.

Den Vormittag nutzen wir, um uns im Mabamba Swamp auf die Suche nach dem Shoebill zu machen.

Nach 45 Minuten Fahrt auf dem "etwas grösseren Boot" ...

 ... wechseln wir auf das "etwas kleinere Boot"

Schmale (Wasser)wege führen uns durch eindrückliches Gebiet ans Ziel

Zum zweiten Mal haben wir das Glück, einem der in diesem Gebiet heimischen, seltenen ca. zehn Vögel zu begegnen.

Am Nachmittag ist sodann Siesta angesagt.
Und nach dem Abendessen noch etwas "Büroarbeit".

Und dann übernimmt die Nacht mit den vertrauten, vielfältigen Naturgeräuschen das Zepter.

 

 

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Sonntag, 27. September 2026

Die "Gruppenphase" beginnt

Die Reisegruppe ist nun vollständig in Entebbe eingetroffen ...

... und begibt sich nach dem Briefing zum Mittagessen an den See.

Zur Fortsetzung geht's dem See entlang weiter ...

... in den ...

... Botanischen Garten.

Hier haben die britischen Kolonialherren als kleine Machtdemonstration einen grossen "Pflanzblätz" mit Bäumen aus der ganzen Welt erstellt.

Termitenhügel älteren Datums - und daher kaum mehr bewohnt

Litschi Baum - wie die übrigen Bäume hier nicht heimisch

Vervet Monkeys - sehr heimisch

Ein Feigenbaum - aus einer anderen Ecke der Welt

Ein sehr alter Mahagoni Baum - ca. 200-jährig

Und aus diesem - mit ca. 250 Jahren noch etwas älteren Baum - wir unter anderem das Harz für den Weihrauch gewonnen.

Ein weiterer - ausgewachsener - Vervet Monkey

Sehr, sehr hohe Palmen - viel Stamm und wenig Blätter

Das - samtartige - geschmeidige Blatt des "Umbrella Trees"

Eisenholzbaum, dessen sehr hartes, dauerhaftes Holz bestens zur Herstellung von Särgen geeignet sein soll - die Ameisen werden dich einige Jahrzehnte länger in Ruhe lassen ...

s

* - mit respektvollen Grüssen an die LGBTIQ+ Gemeinschaft ;)

Lianen - im Botanischen Garten von Entebbe sind um 1940 weite Teile des ursprünglichen Tarzan Films entstanden.

Lake Viktoria - mit einer Fläche von ca. anderthalb Mal jener der Schweiz der zweitgrösste Süsswassersee der Welt

Cina-Zeugs, auch Bambus genannt

Diese, vor weit über hundert Jahren ebenfalls durch die Briten erstellte Treppe, führte zu einer der damals sehr begehrten Süsswasserquellen - im Tarzan Film diente sie als Hintergrund für die Anfangsszenerie.

Und dann noch eine - ebenso einheimische wie ungefährliche - spinnende Spinne, die ...

... im Gegensatz zum Blogschreiber an diesem Tag noch nicht ganz ausgesponnen hat.

 

 

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Montag, 28. September 2026

Über den Äquator zum Lake Mburo National Park

Heute verlassen wir Entebbe. Im Laufe des Vormittags überqueren wir den Äquator und tauchen in die südliche Hemisphäre ein.

Beim Mittagessen bekommen am Buffet einen ersten Einblick in die vielfältige einheimische Küche.

Gut genährt geht es sodann immer weiter Richtung Südwesten.

"Gut genährt" ist relativ - ein lokaler Snack, am Strassenrand frisch zubereitet, geht immer. Die lokale Bevölkerung weiss die Unterstützung zu schätzen.

Über die immer wieder vielfältigen Eindrücke während der teilweise recht langen Fahrten könnt ihr gerne in früheren Reiseblogs mehr nachlesen - oder ihr begleitet uns auf einer der nächsten Reisen und erlebt das Ganze 1:1 vor Ort ;)

Dort werdet ihr - so wie wir auch heute wieder - sicherlich dem Kronenkranich, dem Wappentier Ugandas, begegnen.

Im Laufe des Nachmittags erreichen wir das heutige Tagesziel, den Lake Mburo Nationalpark.

Bis vor knapp zwei Wochen war hier noch alles ausgetrocknet, dürr und braun. Die Tiere fanden weder Nahrung noch Wasser, waren gestresst und haben sich zurückgezogen.
Nun hat vor ca. zehn Tagen die ersehnte Regenzeit eingesetzt, die Tiere haben sich beruhigt und sind zurückgekehrt.

Unser grosses Glück - so bekommen wir auf der Walking Safari sehr viel zu sehen.
Geniesst die nachstehenden Bilder - Zusatzinformationen und weitere Bilder vom Profi zu gegebener Zeit nach unserer Rückkehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dienstag, 29. September 2026

Am und auf dem Lake Buyonyi

Whärned des Afunehlats im "Eagle's Nest Camp" hat der Bolgger ledier sien zewietes Beir üebr die Tsattautr gkeppit - künftige Unzulänglichkeiten im Blog sind somit ausschliesslich dem Fehlverhalten des Keyboards zuzuschreiben ...

Nach der gestrigen 5-stündigen Fahrt haben wir die erholsame Nacht genossen.

Heute führt uns die Fortsetzung der Reise an den Lake Bunyonyi in der Region Kabale, jenes Gebiet im Südwesten des Landes, wo auch "unsere" Schule zu finden ist.

Auf der Fahrt gibt es neben  viel Kaffee und weiteren neuen Eindrücken auch noch ein Bisschen Horizonterweiterung in Form von "local stuff" aus der Tagespresse:
Heute wird voraussichtlich in Tooro, einem der fünf traditionellen Königreiche Ugandas, Edward Rukidi Nyabongo - künftig wohl besser bekannt als Nyabongo I - ins Amt eingesetzt.

Mitte Nachmittag treffen wir im Keije Resort ein und beziehen unser Zimmer mit Seeblick.

Sodann werden wir per Boot auf eine nahegelegene, kleine Insel transportiert und in die Geheimnisse der Krebsfischerei eingeweiht.

Die Fangkörbe werden vorbereitet und mit Termiten als Köder für die Krebse bestückt.

Anschliessend werden die Körbe im seichten Uferbereich platziert.

Dann heisst es zuwarten - und auf fette Beute hoffen.
Zeit für eine Bootsrundfahrt vorbei an einigen der vielen Inseln im See. Dabei darf natürlich auch "Punishment Island" - die kleinste von allen - nicht fehlen. Wer die zugehörige Geschichte noch nicht kennt, kann sie gerne back home bei einem Bier oder einem Glas Wein erfahren.

Gespannt fahren wir zu den Fangkörben zurück, um zu erfahren, ob unsere Bemühungen vom Erfolg gekrönt werden.

222!

Und für die Vegetarier hat es am Ufer der Insel auch noch einige Bienenkörbe.

 

 

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Mittwoch, 30. September 2026

Besuch an der Kigezi Community School

Heute haben Michas Eltern, Micha und ich eines unserer beiden Fahrzeuge samt Fahrer gekapert.

Nach ca. zweieinhalb Stunden Fahrzeit treffen wir in der Kigezi Community School ein.

Julius, Egidius und Leviticus begleiten uns auf einen Rundgang und versorgen uns mit Informationen zum aktuellen Projektstand.

Nach dem Mittagessen pflanzen wir für jede/n der vier Besucher/innen einen Baum.

Es hat noch genügend Platz für einige weitere ...

Diesen vier Kindern ...

... bin ich im Frühjahr 2024 einige km von der Schule entfernt, in einem abgelegenen Haus begegnet. Damals waren sie kränklich und zu schwach, um den langen Fussweg zur Schule zu bewältigen. Die Schule hat sie daher regelmässig mit zu ihnen nach Hause gebrachtem Essen versorgt, bis sie einige Monate später den Schulweg aus eigener Kraft zurücklegen konnten. Heute sind sie alle erfolgreich in der Schule unterwegs und fast vollzählig zum spontanen Fototermin erschienen.

Von der konsequenten Einhaltung der Kinderrechte sind wir (nicht nur in Uganda) in verschiedensten Belangen noch weit entfernt - aber in diesem Einzelfall haben alle Beteiligten gute Arbeit geleistet. Natürlich auch ihr als Spenderinnen und Spender, an die wir an dieser Stelle den heutigen Dank der Projektverantwortlichen vor Ort sehr gerne weiterleiten.

 

 

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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Trackers, Porters, Rangers und Berggorillas

Nach der ersten von zwei Übernachtungen bei «Ride 4 a Woman» - inkl. Spielabend – brechen wir zum Gorilla Trekking auf.

Als sie sich schlussendlich doch noch auf gemeinsame Regeln einigen konnten, war das Spiel dann leider schon zu Ende ...

Die Lodge "Ride 4 a Woman", die Idee und das Projekt dahinter

Nach dem Briefing beim Ausgangspunkt zum Gorillatrekking erleben unsere beiden Teilnehmergruppen einen recht unterschiedlichen Tag. Der anschliessende Austausch in Wort und Bild war entsprechend spannend.

Einen kleinen Teil davon teilen wir mit den nachstehenden Bildern gerne auch mit euch.

Zudem könnt ihr unten auch noch einen entsprechenden Videolink finden.

Unsere achtköpfige Besuchergruppe wird ständig von zwei Rangern betreut. Dazu kommen die drei Trackers, welche bereits frühmorgens aufgebrochen sind, um den Standort der von uns besuchten Gorillagruppe ausfindig zu machen.

Auf dem gut einstündigen - eher kurzen - Anmarsch erhalten wir einmal mehr viele spannende Informationen.

Die Gorillagruppe, welche wir später antreffen werden, hat wohl etwas zu viele von diesen alkoholhaltigen "wilden Äpfeln" abbekommen und sich entsprechend aktiv und spielfreudig präsentiert.

Wir treffen auf eine recht grosse Gruppe mit einem Silberrücken, drei jüngeren Männchen, fünf Weibchen und einem Jungtier.

Wir haben eine ganze Stunde Zeit, die Gorillas bei ihren Aktivitäten zu beobachten ...

... und sie uns ;)

Dabei liegt die Beobachtungsdistanz zwischen etwa acht und zwei - bisweilen auch mal null - Metern.

Und nein - da die Ausfuhr organischer Materialien strikte verboten ist, werden wir auch von dieser Reise keine Gorillababys mit zurückbringen.

Unsere Wandergruppe

Heute hat sich sogar auch der Blogger mal mit aufs Bild gewagt.

Im Hintergrund die an das Reservat angrenzende Teebepflanzung als Abgrenzung zur benachbarten Community. Die Gorillas ernähren sich zwar grösstenteils, vegetarisch, mögen aber keinen Tee und bleiben deshalb hinter dieser natürlichen Barriere zurück.

Im Vordergrund mein persönlicher Begleiter auf der heutigen Tour - der sich ein extra Trinkgeld verdient (oder erschlichen) hat, indem er mein Alter auf ca. 45 Jahre geschätzt hat ...

 

VIDEOLINK 

 

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Freitag, 2. Oktober 2026

Queen-Elizabeth-Nationalpark und Kazinga Channel

Nach dem eindrücklichen Tag bei den Gorillas geniessen wir den Abend in der Lodge.

Da können die Han Restaurants schon mal einpacken ...

Die heutige, knapp zweistündige Fahrt bringt uns zum Queen-Elizabeth-Nationalpark. Durch authentisches, ländliches Gebiet:

Kaffee

Holzkohle

Sorghunhirse

Und doch befinden wir uns in der ganz normalen Zivilisation.

Vor dem Haus: Irgendwo zwischen Kunsthandwerk und Gebrauchsgegenständen - macht Sinn!

Uganda lebt selbstverständlich zu einem grossen Teil vom Tourismus - ein durchaus angemessener und nachhaltiger Tourismus ...
... mit einem leichten Seitenhieb in Richtung Trauffer & Co.

Hinter dem Haus: Lokale Produktion für die Lodges, Restaurants und natürlich auch für die lokale Community.

Und vor der Weiterfahrt zur Tierbeobachtung in den Park geht es natürlich auch noch in das Haus:

Ergibt auch Sinn!

Und gleich darauf begeben wir uns in den Park.

Die Bilder (von Micha) bleiben vorerst unkommentiert.

 

Nach dem Aufenthalt - inklusive Lunch - im Park ... 

... ebnet uns das "Pistenfahrzeug" den Weg für die Weiterfahrt zum Kazinga Channel.

Die Bootsfahrt auf dem Kanal erlaubt uns sodann viele weiter Tierbeobachtungen:

Die Dämmerung setzt bereifts ein, als wir uns auf den Weg machen zu unserer Unterkunft für die beiden folgenden Nächte.

The Bush Lodge innerhalb des Queen-Elizabeth-Nationalparks

Höchst gemütlich - ausser wenn in der Nacht die Hippos aufkreuzen ...

Nachdem sich gestern der Blogger etwas in den Vordergrund gedrängt hat, heute nun - mit bestem Dank - ein Bild vom Hoffotografen:

 

 

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Samstag, 3. Oktober 2026

Zu Besuch bei den Schimpansen

In der Morgendämmerung brechen wir zu einer weiteren Safarifahrt auf, in der Hoffnung, dass wir heute auch noch einen Leoparden antreffen werden.
Vorerst stecken wir aber erst mal etwas fest ...

Bis das Fahrzeug eintrifft, welches uns da rausziehen wird, geniessen wir schon
 mal den Sonnenaufgang

Nach der behelfsmässigen Entpannung gibts Frühstück.

Anschliessend bekommen wir nochmals einige Löwen zu sehen.

Im Gegensatz zu gestern sind wir heute aber nicht ganz alleine unterwegs:

Eine veritable Car-Avane

Und gleich darauf noch ein Hippo am Chillen.

Nach der Mittagspause machen wir uns auf den Weg zum Schimpansen Trekking in der KYAMBURA Schlucht.

Vorweg bekommen wir schon oberhalb der Schlucht in der Steppe zwei, drei unserer nächsten Verwandten zu sehen.

Nachdem sich diese ins dichte Steppengras zurückgezogen haben, steigen wir in die Schlucht ab und verbringen dort eine weitere halbe Stunde bei einer anderen Affengruppe.

Erstmals auf dieser Tour zieht dann Gewitterregen auf und bereitet dem Abenteuer ein abruptes Ende.

Auf der Flucht vor dem Regen finden wir während der Rückfahrt zur Lodge doch noch den ersten, langersehnten Leoparden.

 

VIDEOLINK

 

 

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Sonntag, 4. Oktober 2026

Zu Besuch bei einer Community in der Region Kibale

Die Weiterreise führt uns heute mit einer gut dreistündigen Fahrt in nördlicher Richtung in den Kibale Nationalpark.

(Als Reminder für mich, falls ich dereinst in dieser Region wieder einmal auf der Suche nach gutem Kaffee sein sollte ...)

Ausserhalb von Kasese nimmt die Qualität der Strassen schnell wieder deutlich ab.

Bloss wenige Minuten ausserhalb des Ortes - eine völlig neue Szenerie

Typische Landschaftsbilder während der heutigen Fahrt

Waschtag zum ersten ...

... und Waschtag zum zweiten

Und da ist er wieder, der "20,000/-NOTE LAKE" 

Lake Nyinambuga

Bald danach erreichen wir die Community, die wir heute besuchen wollen.

Dort erhalten wir zum Mittagesse viele abwechslungsreiche einheimische Erzeugnisse präsentiert.

Oben rein - und ...

Anschliessend verfolgen wir einige Community Tourismus Aktivitäten mit.

Bananenveredelung: Bananensaft, Bananenbier, Bananenschnaps "single" und Bananenschnaps "double"

Vanille

Kaffee

Eine sehr enge Verknüpfung von Tradition, Kultur und Tourismus, die bei uns teilweise aber auch Fragen aufwirft.

VIDEOLINK

Für die Weiterfahrt zur heutigen Unterkunft noch etwas Jackfruit (Stinkfrucht) mit auf den Weg - die aber eigentlich viel besser ist als ihr Ruf.

Nach dem anschliessenden Check-in im KFC - was diesmal aber für "Kibale Forest Camp" steht - bleibt noch etwa Freizeit bis zum Abendessen.

Und - damit die Berichterstattung auch wirklich authentisch bleibt:

... unten raus

 

 

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Montag, 5. Oktober 2026

Murchinson Nationalpark

So lässt sich gut erwachen.

Heute steht eine längere Fahrt zum Murchison Falls National Park auf dem Programm - vorbei an vielen Teepflücker*innen ...

VIDEOLINK

... und ebenso vielen Baboon*innen

 

"Coffee" break

Und es funktioniert ...

Im Lauf des Nachmittags fahren wir bei leicht düsterer Stimmung in den Nationalpark ein ... 

... und begeben uns schnurstracks zu den Wasserfällen

Leider bloss noch ein Wasserfällchen

Bis 1962 war das mit lediglich sieben Metern Breite die schmalste Stelle des Nils, durch die sich die gesamte Wassermenge zwängen musste.
Dann hat sich der Fluss nach heftigen Niederschlägen einen zusätzlichen, breiteren Weg gebahnt, auf dem heute das meiste Wasser abfliesst.
So sind auf dem nachstehenden Bild nun beide Wege zu sehen:
Rechts die ursprünglichen "Murchinson Falls" und links die 1962 neu entstandenen "Independence Falls", im Jahr als Uganda seine Unabhängigkeit erlangt hat.

VIDEOLINK

Auf dem Weg zum heutigen Nachtlager haben wir dann noch das Glück, einigen Löwen zu begegnen.

 

 

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Dienstag, 6. Oktober 2026

Ganz viele Tiere - am Land, in und am Wasser

Brim Frühstück in der Fort Murchison Lodge sehen wir im Hintergrund den Nil und im Vordergrund den Elefanten, der uns einen frühmorgendlichen Besuch abstattet.

Nach einer regnerischen Nacht starten wir bei Sonnenschein dem Nil entlang zur heutigen Tierbeobachtung.

Originalton unseres Fahrers (ohne Sarkasmus):
"In so gutem Zustand habe ich diese Strasse noch nie angetroffen."

Andere Strassen in dieser Gegend werden derzeit jedoch massiv ausgebaut.

In der Gegend zwischen dem Lake Albert und dem Murchison Nationalpark beginnt hier in den nächsten Jahren die Ölförderung.

Deshalb wird in dieser Gegend dereinst der zweite internationale Flughafen Ugandas entstehen.

Zurück in den Nationalpark - mit einem recht seltsam anmutenden Baum, dem "Wurstbaum".

Nun gehts aber mit den Tieren weiter:

 

VIDEOLINK

Vor dem Lunch noch kurz runter zum Lake Albert, an die Stelle, wo der Nil vom Viktoria See herkommend als Victoria Nile in den Lake Albert fliesst, um ihn kurz darauf als Albert Nile wieder zu verlassen.

Auf dem Weg zum Lunch lauern uns dann noch diese Löwen auf ...

Am Nachmittag begeben wir uns auf eine zweieinhalbstündige Flussfahrt auf dem Nil ... 

 ... hinauf bis zum Murchison Fall und zurück.

Auch da gibt es wieder ganz viel zu entdecken:

VIDEOLINK

Zur Erinnerung:

Die Bilder und Videos hier im Reiseblog sind lediglich Schnappschüsse, während der Reise spontan, meist aus dem Fahrzeug aufgenommen.
Eine Vielzahl von sorgfälltig und mit viel Geschick aufgenommenen Sujets werden wir euch gerne nach der Reise präsentieren.

 

 

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Mittwoch, 7. Oktober 2026

Zu Besuch bei den Nashörnern

Heute steht eine sehr lange Fahrt von den Murchison Falls zurück nach Entebbe an.

Unterwegs besuchen wir jedoch noch das "Ziwa Rhino Sanctuary"

In diesem Projekt begann man 2005 das (wegen Wilderei) vom Aussterben bedrohte Nashorn in stark geschütztem Rahmen wieder anzusiedeln.

7'000 Rinder mussten weichen, um den ersten 6 Nashörnern Platz zu machen.

Heute hat das Reservat mit den 40 bis 50 Tieren seine Kapazitätsgrenze erreicht.

In diesem Jahr wurde deshalb mit der Aussiedelung der ersten Nashörner in andere Nationalparks, wo sie weiterhin unter Schutz und Beobachtung stehen.

VIDEOLINK

Auf der Weiterfahrt dann noch ein letztes kulinarisches Highlight - ganz im Sinne des African Stiles:

Hier werden dem Ameisenhügel die krabbelnden Bewohner entlockt - um sie sodann zu verschiedenen Delikatessen weiter zu verarbeiten.

Solch gravierende Erlebnisse müsste man ja schon mal überschlafen, um sie einzuordnen und schadlos zu verarbeiten ...

... aber auf Grund einer Planänderung ist vorerst nichts mit schlafen.

Die Fahrt führt nun nicht mehr bloss nach Entebbe, sondern durch Entebbe hindurch, mehr oder weniger direkt zum Flughafen

Da der für morgen vorgesehene Rückflug gestrichen worden ist, müssen wir leider auf den Ruhetag vor der Rückreise verzichten.

Schön war es - danke für euer Interesse - und bis zum nächsten Mal

Micha & Jürg


Daten und Programm für die Projektreise 2027 sind ab nächster Woche auf der Website zu finden

 

 

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